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Lohnt sich ein Dampfentsafter?

dampfentsafterEntsafter sind in letzter Zeit in Mode gekommen, da sich immer mehr Menschen gesund ernähren möchten. Ein Dampfentsafter ist genau so ein Hilfsmittel. Viele Kunden bezeichnen den Dampfentsafter auch als einen sehr praktischen Helfer im Selbstversorgerhaushalt.

Der Dampfensafter hat als entscheidenden Vorteil ein sehr großes Fassungsvermögen. Es können somit auch mühelos Säfte aus großen Mengen Obst oder Gemüse gemacht werden. Dies eignet sich als Entsafter für die ganze Familie. Auch lassen sich sogenannte „Exoten“ gerne damit gewinnen. So zum Beispiel können auch Kräuter entsaftet werden. Neben Kräuter können auch bestimmte Gemüsesorten entsafter werden.

Was ist also ganz konkret unter einem Dampfentsafter zu verstehen?

Grundsätzlich besteht ein Dampfentsafter aus Edelstahl, Aluminium oder emailliertem Stahl. Als Unterteil dient dem Dampfentsafter ein Untertopf, in den das Wasser zur Dampferzeugung gefüllt wird. Auf diesem Untertopf befindet sich weiters

Der Auffangbehälter mit einer Auslauföffnung. Dort führt dann ein Schlauch weg der dazu dient den Saft auch abzulassen. Der Saft läuft durch ein angebrachtes Sieb welches aus Edelstahl gemacht wurde.

Auf wessen Prinzip funktioniert der Dampfentsafter?

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Nun, grundsätzlich muss man die Funktionsweise des Dampfentsafters wohl am besten mit der grundlegenden Basis erklären. Dazu wird erstmal der Untertopf mit Wasser gefüllt. In weiterer Folge muss man den oben beschriebenen Auslaufbehälter gemeinsam mit dem Fruchtkorb bzw. das Sieb auf den Untertopf stellen. Man geht nun daran, auch das Sieb (wie oben beschrieben) mit Obst etc zu befüllen. Danach kommt der Deckel drauf.

Als nächsten Schritt stellt man nun den gesamten Topf auf einen erwärtmen Herd. Dann sollte das Wasser darauf zu kochen gebracht werden. Jetzt fängt, wenn das Wasser zum Kochen gebracht wurde, der Wasserdampf an zu steigen. Wenn der Dampf nach oben durch den Deckel in den Fruchtkorb gestiegen ist, dann bewirkt dies letztlich eine Art chemische Reaktion. In diesm Zusammenhang bricht (durch den Dampf des Wassers) die Zellstruktur der Früchte auf, so dass deren Zellflüssigkeit, also der Fruchtsaft aus den Früchten herauslaufen kann. So kann dann auch ganz leicht der daraus in diesem Prozess produzierte Saft aus dem Behälter rauslaufen. Der Auffangbehälter fängt den Saft auf. Der oben beschriebene Ablaufschlauch, welcher aus dem Topf „schaut“, leitet den Saft in einen Auffangbehälter weiter.

Warum kauft man einen Dampfentsafter und keinen normalen Entsafter?


Bei den oben angeführten Erklärungen stellt sich letztlich auch noch die Frage nach den Vorteilen des Dampfentsafters. Vor allem ist es entscheidend zu wissen, was denn genau die Vorzüge sind?

Die beste Erklärung liegt nun mal auf der technischen Seite des Gerätes, denn es wirken keine mechanischen Kräfte auf das Obst beim Entsaftvorgang ein. Dies hat den großen Vorteil , dass letztlich auch keine festen Bestandteile im Fruchtkorb verbleiben. Somit kann der Entsafter auch später einfach und sauber gereinigt werden. Einen wesentlichen Vorteil hat man aber auch mit dem Ergebnis selbst. So wird durch die Hitze bei der Entsaftung auch die Qualität des Saftes insoweit verändert, als das man ihn länger genießen kann. So gesehen verlängert der Dampfentsafter auch die Haltbarkeit des Safts. Aus diesem Grund eignet sich das Gerät auch ganz besonders für die Zubereitung von Fruchtgelee. Natürlich kann man auch Säfte damit produzieren. Aber dazu sollte man den Saft erst mal abkühlen lassen. Denn was bei der ganzen Diskussion vielleicht etwas unterging ist der Umstand, dass der Saft selbst heiß herauskommt.

Quellen:
http://entsafter-ratgeber.de/dampfentsafter-test/
http://testsiegertabelle.de/dampfentsafter/
https://saftausbeute.de/ratgeber/aepfel-entsaften/